boostinnovation | Stephan Wegerer

90571 Schwaig, Reichswaldstrasse 40b

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Glückliche Kunden - glückliches Unternehmen - 5 Schritte zum Erfolg! (Sarkasmus inside)

Ich möchte gerne aus gegebenem Anlass einen weiteren Teil in der Serie "Sicherung der Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen" schreiben.


Was macht generell ein zukunftsfähiges Unternehmen, denn eigentlich aus? Wofür gibt es eigentlich Unternehmen? Was ist der eigentliche Unternehmenszweck?


Wenn man sich Unternehmen, die es schon mindestens ein bis zwei Jahrzehnte am Markt gibt, mal genauer ansieht, könnte man meinen der Unternehmenszweck liegt darin, dass es den Mitarbeitern gut gehen soll, dass die Gesellschafter eine schöne Rendite auf ihr investiertes Kapital haben sollen, das versucht werden soll, soviel Umsatz wie möglich, so viel Effizienz wie möglich, so viel Rendite wie möglich zu erwirtschaften...


Ist das wirklich so?


Ich dachte immer, Unternehmen sind in erster Linie dafür da, dem Kunden so viel Nutzen wie nur irgend möglich, zu einem dem Nutzen angemessenen Preis anzubieten.

Angenommen Sie, lieber Leser, stützen meine unverschämte These, dann würde das ja zwingend bedeuten, dass man sich als Unternehmen, so furchtbar sich das auch im ersten Moment anhören mag, zuallererst mit dem Kunden und nicht mit sich selbst beschäftigen müsste.


Wie dieser Kundenfokus im Bereich denn nun aussehen könnte, erläutere ich gerne in den nächste 5 Schritten:


  • Sie untersuchen Kundenbedürfnisse und -probleme in klar definierten Marktsegmenten.

Hört sich banal an, bedeutet aber, dass Sie lieber Unternehmer, konkret wissen, mit welchem Marktsegment Sie sich wirklich beschäftigen wollen (klare Fokussierung) und dass Sie sich dort dann individuell mit den jeweiligen Bedürfnissen, Problemen und Potentialen Ihrer Kunden beschäftigen müssen. Im schlimmsten Fall, müssen Sie vielleicht sogar direkt mit Ihren Kunden sprechen.

Personas, oder Jobs-to-be-done könnten aber Alternativen zum direkten Kontakt darstellen - Sie können mich ja anrufen, wenn Sie noch nicht wissen, wie man hier vorgehen sollte ;-)



  • Sie entwickeln für jedes Zielsegment klare Nutzenangebote.

Gießkanne war gestern! Nur in der Theorie, aber mal angenommen Sie würden wirklich etwas über Ihre Kunden wissen, denken Sie das alle Kunden die gleichen Informationen, Lösungen oder Produkte brauchen, oder dass es hier individuelle Unterschiede geben könnte? Für den extremen Fall, dass Kunden unterschiedliche Anforderungen hätten, könnte man ja glatt mal darüber nachdenken, ob das Angebot für Kunden nicht modular konfigurierbar sein könnte.


  • Sie messen kontinuierlich das Unternehmensimage und die Kundenzufriedenheit.

"Jetzt spinnt er aber!" - Ich höre Sie förmlich aufschreien lieber Leser.

Ok, vielleicht ist das wirklich zu radikal. Erst sollten Sie sich mit dem Kunden beschäftigen und sich dann auch noch vom Kunden "benoten" oder "beurteilen" lassen, dass geht nun aber wirklich zu weit. Hm, war nur so ne Idee. Vielleicht hilft es ja das Produkt-/Lösungs-/Service-/Informationsangebot so anzupassen, dass die Kunden happy sind und Ihnen das auch gerne mitteilen, aber wahrscheinlich ist das Quatsch und Ihre Mitarbeiter wissen ohnehin besser was der Kunde braucht, als der Kunde selbst, also vergessen Sie das lieber.


  • Sie sammeln und bewerten kontinuierlich Ideen für neue Produkte, Lösungen, Services und Dienstleistungen.

Nachdem ich mich gerne mit Innovationen und neuen Themen beschäftige, wollte ich diesen Punkt einfach mal reinschmuggeln. Wahrscheinlich gibt es rein statistisch gesehen keinen kausalen Zusammenhang bezüglich "Zukunftsfähigkeit" und "Innovationen". Das Unternehmen immer schneller "sterben" ist sicherlich nur ein Zufall. Ich weiß es nicht genau, aber die Unternehmen die seit 100 Jahren das gleiche Geschäftsmodell haben, müssen ja überlegen sein, denn Menschen stehen auf Tradition (fragen Sie mal bei Kodak nach).


"Unternehmen leben immer kürzer" - ARD Blog


  • Sie fordern alle Unternehmensbereiche und Mitarbeiter auf, kundenorientiert zu sein.

Jetzt ist es auch schon egal, aber wenn Sie bis hierhin gelesen haben, dann halte ich Sie für stark genug, einmal darüber nachzudenken, wie Ihr Unternehmen aussehen könnte, wenn Sie all Ihre Prozesse am Kunden ausrichten würden. Also wie sieht der für den Kunden ideale Prozess aus mit ihm zu interagieren? In welchem Prozessschritt benötigt er welche Kompetenz von Ihnen, um die bestmögliche Interaktion mit Ihnen zu erfahren?

Sollten Sie wirklich verrückt genug sein, hierüber nachzudenken, könnten Sie ja auch noch überlegen, ob die einzelnen Kompetenzen anhand des kundenfokussierten Prozesses, dann auch noch eine Umgestaltung der bestehende Unternehmensorganisation hin zum Kunden bedeuten könnte, ohne ständige Kompetenzrangeleien und fehlende Schnittstellen innerhalb Ihres Unternehmens, aber das ist wahrscheinlich wirklich ne blöde Idee!


Feedback und Beschimpfungen können Sie gerne direkt an sw@boostinnovation.de schicken!

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